25. Kirchhainer Kunstmarkt
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Grußworte von

- Robert Fischbach (Landrat)

 

- Heinrich Röder (Bürgermeister im Ruhestand)

 

- Hesse (Bürgermeister)

 

- Hans Gottlob Rühle (Direktor des Arbeitsgerichts Marburg)

 

- Egon Dürfeldt (1. Vorsitzender des KKü)
 

Grusswort von Landrat Robert Fischbach


Zum 25. Male veranstaltet der Kirchhainer Künstlerkreis einen Kunstmarkt im Bürgerhaus Kirchhain. Die Mitglieder des Künstlerkreises präsentieren am 27 und 28. November 1999 wiederum eine breite Palette ihrer Arbeiten, so werden u.a. die verschiedensten Techniken der Malerei (Ölgemälde, Aquarelle, Federzeichnungen, Seidenmalerei etc.), Fotografien, hessische Trachtenpuppen, Holzschnitzereien, Kinderspielzeug und Krippen vorgestellt.

Karl Heinrich Waggerl soll einmal gesagt haben: "Ein Kunstwerk entsteht nicht, indem es gemacht wird, sondern indem es wirkt. "Der schon traditionelle Kirchhainer Kunstmarkt wird abermals den zahlreichen Künstlern die Möglichkeit geben, ihre Kunstwerke in der Öffentlichkeit wirken zu lassen.

Der Kirchhainer Künstlerkreis kann mit dieser Kunstausstellung auch auf sein 25jähriges Jubiläum zurückblicken; er wurde am 17. Januar 1975 durch den schon damals ersten Vorsitzenden, Herrn Egon Dürfeldt, gegründet. Angefangen hat der Verein mit 15 Mitgliedern, mittlerweile kann er auf 60 Mitglieder zurückgreifen.

Ich finde es sehr begrüssenswert, dass der Kirchhainer Künstlerkreis bei jedem Kunstmarkt eine "Tombola" veranstaltet, deren Einnahmen immer karitativen Institutionen gespendet werden. Auch deshalb gilt allen, die an der Planung, Organisation und Durchführung der Jubiläumsausstellung mitgewirkt haben, mein herzlicher Dank. Ich grüsse alle Besucher und Gäste und wünsche der Veranstaltung eine grosse Resonanz und einen harmonischen Verlauf.

Robert Fischbach Landrat

 

Dem 25. Kirchhainer Kunstmarkt ein gutes Gelingen


Verehrte Kunstfreunde, liebe Kunstschaffende,

seit einem viertel Jahrhundert ist es eine liebgewordene Tradition geworden, daß der Kirchhainer Künstlerkreis in der Vorweihnachtszeit in Kirchhain einen ansprechenden Kunstmarkt aufbaut und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich macht. Seit vielen Jahren findet der Kunstmarkt zum 1. Advent im Bürgerhaus unserer Stadt das lebhafte Interesse von Kunstfreunden aus nah und fern.

Aus nächster Nähe durfte ich die Gründung des Kirchhainer Künstlerkreises in 1975 miterleben, ebenso den liebevollen Aufbau der Kunstmärkte, die sich aus kleinen Anfängen von Jahr zu Jahr in Ausmaß und Ansehen gesteigert haben und zu seiner jetzigen Größe und seinem Ansehen über die Grenzen unserer engeren Heimat hinaus entwickelt haben. Das gesteckte Ziel: Die Bürgerschaft durch ständige Kunstausstellungen der Kunst näher zu bringen und einen Einblick in das Kunstschaffen heimischer Künstler zu vermitteln, wurde durch die Tatkraft und Zielstrebigkeit seines rührigen Vorsitzenden Egon Dürfeldt und vieler Mitstreiter schon bald erreicht. Heute möchte man den Kirchhainer Kunstmarkt nicht mehr missen; er gehört zu den alljährlichen Höhepunkten und herausragenden Veranstaltungen in unserer Stadt. Mit großer Dankbarkeit und hoher Anerkennung zu würdigen sind die durchgeführten Versteigerungen von gespendeten Kunstwerken der Aussteller die mittlerweile einen Betrag von mehr als 35.000,-- DM für wohltätige, soziale Zwecke erbrachten. Gleichermaßen hoch zu bewerten sind die bisher durchgeführten 19 AuslandsKunstausstellungen und Studienfahrten. Was hier neben der Vermittlung der heimischen Kunst an völkerverbindenden Brücken gebaut wird, konnte ich bei der diesjährigen Fahrt nach Österreich und der Kunstausstellung im Kurhaus von Bad Ischl dankbar miterleben.

Mein Fazit: Der Kirchhainer Künstlerkreis hat sich in den letzten 25 Jahren große und bleibende Verdienste im In und Ausland erworben und zum Ansehen der Stadt Kirchhain in hohem Maße beigetragen.

Allen Mitgliedern, Ausstellern und den vielen Kunstfreunden, die hierzu beigetragen haben, gebührt großer Dank und hohe Anerkennung.

Ich kann nur sagen:
Lieber Egon, liebe Freunde, macht weiter so. Die besten Wünsche begleiten Euch in die nächsten 25 Jahre. Dem Jubiläumsmarkt am 27. und 28. November 1999 wünsche ich einen guten Besuch und die Resonanz, die er verdient.

Mit herzlichen Grüßen

Heinrich Röder (Bürgermeister im Ruhestand)

 

Grußwort Bürgermeister Hesse


Der Kirchhainer Künstlerkreis führt vom 27.28.11.1999 den 25. Kirchhainer Kunstmarkt durch.

Die Stadt Kirchhain gratuliert zu diesem stolzen Jubiläum. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Gästen und Besuchern gilt unser herzliches Willkommen.

Der jährlich stattfindende Kunstmarkt ist zu einer guten Tradition geworden. Über die Grenzen hinaus hat der Kirchhainer Künstlerkreis stets Kontakte gepflegt und neue Freundschaften geschlossen. Zu diesem Jubiläumsmarkt werden wiederum zahlreiche Aussteller aus nah und fern erwartet.

Der Kirchhainer Kunstmarkt bietet die Möglichkeit der Präsentation und zur Vorstellung der Künstlerinnen und Künstler. Er ist Anziehungspunkt für viele interessierte Besucher und trägt zur Erhöhung der kulturellen Attraktivität in unserer Region bei.

Unser besonderer Dank gilt den Verantwortlichen und den Helferinnen und Helfern des Kirchhainer Künstlerkreises für die Organisation und Durchführung der Veranstaltung, besonders danken wir dem Vorstand hier stellvertretend Herrn 1. Vorsitzenden Egon Dürfeldt,

Allen Gästen und Besuchern wünschen wir angenehme und interessante Stunden beim Besuch dieser Ausstellung, verbunden mit den Wünschen für eine friedliche Vorweihnachts und Adventszeit und für ein gesegnetes Weihnachtsfest.

Kirchhain, im November 1999

Der Magistrat - Bürgermeister Hesse

 

Festbeitrag zum 25jährigen Jubiläum des Kirchhainer Künstlerkreises


Die Kunst im Leben der Menschen

Entgegen vielerlei Befürchtungen ist die Kunst in ihren vielfältigen Erscheinungsformen auch in der modernen Welt der Technik, der Datenverarbeitung und des Internets nicht untergegangen. Im Gegenteil, Kunst und Kultur erobern sich in der westlichen Welt und in deren vielfältigen Medien immer neue Positionen. Sie findet immer wieder neue Ausdrucksformen.

Doch gerade wegen der Vielfalt der Kunst und ihren unkonventionellen, neuen Wegen vermittelt die Kunstszene heute eher ein Bild des Chaos als der Klarheit.

Deshalb stellt sich anlässlich eines solchen Jubiläums, wie es der KKü jetzt feiert, unwillkürlich die Frage nach Sinn und Zweck der Kunst. Was will uns die Kunst heute sagen, was will sie ausdrücken, was bedeutet sie für unser Leben, für die Menschen und unsere Gesellschaft?

I

Die Kunst diente in der Vergangenheit vielen Funktionen und Zwecken. Schon in der Frühgeschichte der Menschheit finden wir künstlerische Darstellungen, z.B. die Höhlenmalerei oder die Venus von Willersdorf. Diese Kunst hatte religiöse und sakrale Funktionen. Sie drückte Freude, Ängste und Hoffnungen aus. Sie war Zaubermittel, Magie und Lebenshilfe. Wir finden diese Art der Kunst bis heute in Ikonen, Kirchen und Wallfahrtsorten.

Kunst war auch vielfältiges Repräsentationsinstrument für Mächtige und Reiche. Sie wurde als Staatskunst gebraucht und missbraucht.

Kunst wurde in positiver wie negativer Weise als Mittel der Mitteilung und Agitation verwandt. Dies gilt für die Holzschnitte der Bauernkriege und der Reformationszeit ebenso wie für die "Deutsche Kunst" und den sozialistischen Realismus.

In der bürgerlichen Periode des 19. und 20. Jahrhunderts diente die Kunst neben der Repräsentation vor allem "der Hebung der Volksbildung". Die Kunst wurde hochstilisiert und wieder mit fast sakralen, übernatürlichen Weihen versehen. ln dem sie zur "Ausstellungskunst" mutierte, wurde sie dem Alltag enthoben und in Museen und Kunsthallen weggesperrt.

Erst in den letzten Jahrzehnten hat die jüngere Kunst versucht, diese Begrenzungen wieder zu sprengen und in die Alltagsräume der Menschen einzudringen. Ein Beispiel dafür bietet der Kirchhainer Künstlerkreis mit seinen vielfältigen Aktivitäten, aber auch Aktionen wie jüngst "Open Village" in Dilschhausen.

II

Die verschiedenen Funktionen der Kunst haben sowohl die Tätigkeit und die Stellung der Künstler in der Gesellschaft wie auch die Anforderungen an ihre Fertigkeiten geprägt.

Zunächst war der Künstler Handwerker. Zur Zeit der Griechen wurden einzelne Künstler individualisiert und heroisiert. In der Zeit der Römer war die Kunstherstellung überwiegend eine geringgeschätzte Sklaventätigkeit. Im Mittelalter waren die Künstler als Handwerker in Zünften organisiert.

In der Zeit der Renaissance und der anschließenden Neuzeit fand eine Neubewertung statt. Es bildeten sich Akademien.

Einzelne, Künstler und ihre Werkstätten wuchsen zu bürgerlichen Unternehmern heran. Ich möchte hier nur an Rembrandt und Rubens, Leonardo da Vinci oder Dürer und die Familie Cranach erinnern.

Erst der Geniekult des 19. Jahrhunderts, die Romantik und der Eklektizismus sowie die Philosophie des Idealismus begründete die unselige und heute noch verbreitete Überhöhung und Überbewertung des Künstlertums.

Diese neue Wertschätzung und Romantisierung des Künstlerdaseins verlangt einerseits vom Künstler den geniehaften, großen Wurf. Nur dann erfährt er gesellschaftliche Anerkennung und eine adäquate oder übertriebene Bezahlung seiner Werke.

Zum Anderen aber verlangte das Bildungs und Geldbürgertum von diesem neuen Künstler eine gesellschaftliche Absonderung, ein Dasein als Bohème. Dies führte zu Außenseitertum und wirtschaftlicher Verelendung vieler Künstler. Noch heute schätzen wir es nicht, wenn ein erfolgreicher Künstler ganz normal bürgerlich lebt, ohne Suff, ohne sexuelle Ausschweifungen und ohne diverse Spleens.

III

Zur Aufgabe der Kunst gab es im Laufe der letzten 2500 Jahre viele Theorien, Meinungen und Forderungen.

Platon (448428 v.Chr) lehnte Malerei und Dichtung ab, die die Natur und die Wirklichkeit nachahmte. Er vertrat die gerade heute in der abstrakten Kunst und der "Informel" wieder sehr modernen "Inspirationstheorie": Künstlerisches Schqffen bestehe in dem unbewußtkreativen Hervorbringen der Werke durch (göttliche) Eingebung.

Sein Schüler Aristoteles (384322 v. Chr) befürwortete die Nachahmung der Wirklichkeit in der Kunst, sofern diese sich auf die Wiedergabe des Allgemeingültigen und des Wesentlichen des Vorbilds konzentriere.

Cicero (10643 v.Chr.) ebenso wie Thomas von Aquin (12241274) sahen in der Aufgabe der Kunst die Wiedergabe des Schönen und des Vollkommenen als Ziel des menschlichen Strebens.

In der Renaissance wurde Kunst und Nachahmung der Natur als schöpferischer Prozess angesehen. Der Künstler fungierte als "alter deus", d. h. als gottähnlicher Schöpfer einer neuen Welt. Bis in die bürgerliche Zeit galt deshalb das Streben von Leonardo da Vinci, Albrecht Dürer und Michelangelo nach der Perfektion der Schönheit und der Proportionen in der Kunst, das Streben nach dem "Schönen, Wahren und Guten" als unabdingbares Postulat.

Die heutige pluralistische und freie Kunst hat sich gegen die Zwänge der Vergangenheit und Akademien aufgelehnt. Als Folge hat sich zwar das Erscheinungsbild der Kunst radikal verändert. Auch die Ausbildung der Künstler und ihr handwerkliches Vermögen spielen oft keinerlei Rolle mehr.

Die wirtschaftliche Misere der Künstler, ihre Abhängigkeit und ihre Außenseiterrolle blieben jedoch. Es blieb auch bei der unrealistischen und kunstfeindlichen Verklärung und Überhöhung des Kunstbegriffes bei vielen Menschen unserer Gesellschaft.

Diese letztlich im 19. Jahrhundert stehen gebliebene Sichtweise und die daran geknüpften, z. T unerfüllbaren Erwartungen führen bei vielen Menschen in unserer Gesellschaft zur Verwirrung und Frustration. Dies gilt um so mehr als die nunmehr pluralistische Kunstlandschaft sich völlig vom traditionellen Kunstbegriff gelöst hat. Entgegen den Erwartungen vieler Menschen gibt es keine allgemeingültigen Antworten und Leitlinien auf die Frage, was Kunst in unserer Gesellschaft und für den Einzelnen bewirken soll. Dieses Bedürfnis vergisst im Übrigen, dass es allgemein gültige Antworten noch nie gab, dass die Funktion der Kunst stets zeitabhängig war.

IV

Ich meine, dass der Begriff "Kunst" entgegen der landläufigen Meinung nicht von "Können" sondern von dem Begriff "künstlich" her zu definieren ist. Menschliche Kunst ist der Gegensatz zur Natur und ihren Erscheinungsformen. Kunst in unserer Gesellschaft ist alles das, was der Mensch einerseits "künstlich " hervorgebracht hat und was andererseits nicht dem Gebrauch und dem alltäglichen Nutzen dient. Ein Löffel, den ich zum Löffeln meiner Suppe brauche, ist keine Kunst.

Ein Löffel dagegen, der  vielleicht sogar überdimensional groß  zur Bewunderung der Linien und der eleganten Form präsentiert wird, ist Kunst. So ist der überdimensionale Dokumenta-Pickel von Claes Oldenburg im Orangeriepark in Kassel Kunst.

Kunst hat heute vielfältige Funktionen und Dimensionen. Kunst baut Brücken zwischen Nationen, politischen Systemen und Kontinenten. Der Internationalismus in der heutigen Kunst ist ein Fanal gegen Nationalismus, gegen Vorurteile und Rassismus.

In diesem Sinne waren z.B. die jährlichen Kunst, Studien und Ausstellungsfahrten des KKÜ ein wichtiger Beitrag zur Völkerverständigung und zum Abbau von Vorurteilen.

Die heutige Kunst in ihrer Vielfalt ist aber auch für alle bewussten Menschen unserer Gesellschaft Mitteilung, Aufforderung zur Gemeinschaft, zum Nachdenken und zur Toleranz. Für den einzelnen Künstler ist seine Kunst oft zunächst nur Mittel zur Selbstverwirklichung oder ein Ausbruch aus seiner Isolierung.

Deshalb ist jede künstlerische Mitteilung, egal in welcher Form, legitim und zu begrüßen, solange diese Äußerung im Rahmen der Rechtsordnung als noch vertretbar erscheint.

Die Kunst heute fordert von uns die Bereitschaft zur Toleranz und zum Nachdenken, zur Auseinandersetzung. Die zum Teil gerade auch unter Künstlern zu findende Arroganz gegenüber anderen Kunstäußerungen ist absolut unangebracht. Der Kunstbegriff und die Erwartungen an das künstlerische Produkt müssen von der nahezu sakralen Überhöhung in den Alltag zurückgeführt werden. Nur so kann die Kunst wirklich wirken.

Dann muss jeder einzelne Kunstkonsument für sich selbst entscheiden, welche Art der Kunstmitteilung, welchen Stil, welche Botschaft und welche Qualität er bevorzugt und welchen Preis er zu zahlen bereit ist. Erst wenn die Kunst wieder entmythologisiert ist, kann sie hoffen, auf dem Markt und beim Käufer eine realistische Bewertung jenseits von Getto und Olymp zu finden.

Der Verdienst des KKÜ besteht darin, in einem Teil unserer oberhessischen Region diese Vielfalt der Kunst in Qualität, Anspruch und Ausdrucksweise zu sammeln und zu präsentieren. Der KKÜ hat einerseits ungezählten Künstlern die Möglichkeit einer Präsentation gegeben. Andererseits hat er die Kunst für diesen Teil unserer Region aus der babylonischen Gefangenschaft des Bildungsbürgertums herausgeführt und versucht, auch dem normalen Menschen den Zugang zur Kunst zu bieten.

Die größte Leistung bestand aus meiner Sicht in dem Beharrungsvermögen der Künstler und der Organisatoren und ihrem unerschütterlichen Glauben an den Wert der Ausstellungen außerhalb der Museen und Kunsthallen. Für diese Kunstvermittlung an der Basis gebührt dem KKÜ und vor allem seinem unermüdlichen Vorsitzenden Egon Dürfeldt viel Dank und Anerkennung. Da die Kunst als Individuum diesen Dank nicht aussprechen kann, möchte ich dies hier stellvertretend tun.

Hans Gottlob Rühle

Direktor des Arbeitsgerichts Marburg

 

Grußwort des 1. Vorsitzenden Egon Dürfeldt


Ich freue mich und bin ein wenig stolz, heute den 25. Kunstmarkt eröffnen zu können.

Den 25. Kunstmarkt und das 25jährige Vereinsjubiläum wollen wir zusammen feiern, denn am 17. Januar 2000, also etwa in eineinhalb Monaten, kann der Kirchhainer Künstlerkreis auf 25 Jahre "organisierte" Kunst unserer Mitglieder in Kirchhain und Umgebung zurückblicken.

Im Verlauf der Jahre ist der KKü eine feste Institution geworden, die auch ihre treuergebenen Fans gefunden hat und immer wieder neue hinzu gewinnt. Mit der Kunst allein kann man in der heutigen Zeit nicht viel verdienen, aber man kann sich mit ihr verdient machen.

So unterstützen wir z.B. den Seniorentreff der Stadt Kirchhain indem wir den älteren Herrschaften Anleitungen und Einblicke in den verschiedensten Maltechniken geben.

Der Sinn, den wir als Mitglieder des KKü verdeutlichen wollen, liegt darin, daß wir unsere heimische Kunst nicht nur der Bevölkerung der Stadt Kirchhain, sondern auch darüber hinaus allen Menschen das Hobby  oder auch die Berufung, das Talent der "Bildenden Kunst" näher zu bringen und damit vertraut zu machen; so dass auch sie die Freude an der "schönen Muse" wahrnehmen, nachahmen oder sich inspirieren lassen und auch vielleicht versuchen dieses dann umzusetzen.

Weiterhin bin ich sehr stolz darauf, daß wir in den vergangenen Jahren durch unsere ständigen Verlosungen, die sozialen Einrichtungen zu Gute kamen, einen Reinerlös von ca. 35.000, DM erzielen konnten. Dabei liegt der ideelle Wert aber weit über 250.000, DM, dies sollte man nicht vergessen. Ein "danke schön" und ein großes Lob allen Beteiligten.

An dieser Stelle möchte ich mich auch noch gleichzeitig bei der Stadt Kirchhain .für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung in all den Jahren bedanken.